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Frühlingsblumen gehören im Herbst unter die Erde

Um sich im kommenden Frühjahr im Garten über die ersten Frühblüher freuen zu können, muss man schon im Herbst auf die Knie gehen. Blumenzwiebeln wie Tulpen und Narzissen sollten nämlich  schon jetzt gepflanzt werden. Egal welche Frühlingsblumen man im Garten stehen haben möchte, ob klassische Tulpen oder Märzbecher, Winterling und Narzisse, spätestens im Oktober sollten die Frühblüher in die Erde gesetzt werden.

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Bei der Auswahl der Blumen sollten Gärtner unbedingt darauf achten, dass die Blumenzwiebeln trocken und glatthäutig sind. Im Edinger Gartenshop gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Herbstblumen-Zwiebeln, von Tulpenhybriden bis hin zu Hyazinthen. In welcher Konstellation man die Knollen in die Erde setzt, hängt vom individuellen Geschmack ab, die für das Auge am spannendsten Kombinationen sind mehrere Zwiebeln einer Art zusammenzustecken, damit sich so etwas wie ein Blütenflor ergibt. Angst vor Frost in den Wintermonaten braucht man bei Zwiebelgewächsen wie Tulpen im Übrigen nicht zu haben, sie brauchen die Kälte sogar, um überhaupt eine Blüte ausbilden zu können. Auch  die Zwiebeln des Schneeglöckchens brauchen unter der Erde mehrere Tage lang frost, bevor sie bei Plusgraden aktiv wachsen kann. Erfrieren können die Frühblüher erst gar nicht.

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Was die Pflanztiefe angeht, gibt es unterschiedliche Angaben. Im Allgemeinen setzt man die Pflanzzwiebeln etwa dreimal so tief ein, wie sie lang sind. Eine andere Faustregel spricht von der doppelten Zwiebellänge. Der Abstand zwischen den einzelnen Knollen soll ebenfalls mindestens doppelt so lang sein wie ihre Dicke. Das gilt für das Blumenbeet im Garten genau so wie für den Blumenkasten auf dem Balkon. Im Blumenkasten darf man die Zwiebeln auch schichten, um im Frühjahr einen dichten Blütenteppich bestaunen zu können. In dem Fall gilt: die dicken Zwiebeln nach unten, die kleinen nach oben.

Das tageslicht entdecken die ersten Frühblüher mitunter schon im Januar. Schneeglöckchen und Winterling etwa brechen auch durch zarte Schneedecken – wenn der Boden nicht gefroren ist. Die meisten Frühblüher „erwachen“ zwischen Januar und März, abhängig von der Bodenbeschaffenheit. sandige Böden erwärmen sich schneller, deshalb blüht es hier schon eher, Zwiebeln in dichter, nasser Erde brauchen wiederum ein bisschen länger.
Bildquellen:

Daryl Mitchell via flickr.com © CC BY-SA 2.0
Jochen Handschuh via flickr.com © CC BY 2.0

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