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Rosen vor Schädlingen schützen

Sie sind von makelloser Schönheit und den Deutschen ihre liebsten Gartengewächse: die Rosen. Doch so schön anzusehen sie auch sein mögen, so sind sie doch auch besonders anfällig für Krankheiten. Vor allem echter Mehltau, ein hartnäckiger Pilz, befällt Blätter und Blüten nur zu gerne. Und da es sehr mühsam ist, diesen wieder loszuwerden, sollte man ihm rechtzeitig vorbeugen.

Besonders gerne macht sich der Pilzbefall auf frischen Trieben breit, wenn es tagsüber draußen sehr warm (über 20 °C) ist, also im Sommer, und nachts Tau entsteht.

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Bei lang anhaltender Trockenheit bieten die Blätter eine ideale Angriffsfläche für Sporen – nur kurze Zeit später kann man schon einen weißen, mehligen Belag erkennen. Damit es jedoch nicht so weit kommt, wenn man sich neue Rosen online bestellt und sie in den Garten pflanzen möchte, sollte man sich an folgende Regeln halten:

  1. Die Blätter der Rosen sind sehr empfindlich, deshalb sollte sie an einem sonnigen, aber auch luftigen Standort im Garten eingepflanzt werden. Gerade wenn es geregnet hat, können die Blätter der Rosen durch die Wärme und den Wind schneller trocknen, sodass sie keine Angriffsfläche für echten Mehltau bieten.
  2. Sollte eine lange Hitzeperiode anhalten, müssen die Rosen regelmäßig gewässert werden, damit die Blätter nicht austrocknen. Gießen sollte man die Pflanze jedoch niemals von oben, sondern am Boden. Danach wird die Erde mit Rindenmulch abgedeckt, damit das Wasser nicht verdunsten kann.

Wie bekämpft man echten Mehltau?

Hat er der Pilz dennoch geschafft, sich auf den Rosen breitzumachen, muss schnell gehandelt werden. Zuerst müssen leider alle befallenen Stellen abgeschnitten und sicher entsorgt werden – denn echter Mehltau kann auch auf den Pflanzenresten überleben. Danach kann man ein Pflanzenschutzmittel besorgen oder aber selbst ein hilfreiches Hausmittel herstellen. Dafür benötigt man nur Folgendes (für 5 Liter Flüssigkeit):

  • 3 Beutel Backpulver
  • 50 ml Öl (Speise- oder Rapsöl)
  • Spülmittel (ein paar Tropfen genügen)

Danach werden die Zutaten miteinander vermengt und in eine handelsübliche Sprühfalsche gegeben. Mit dieser werden die Rosen anschließend besprüht, danach wiederholt man den Vorgang alle 10 bis 14 Tage. Bis dahin müssen weiterhin alle Blätter und Blüten, die vom Pilz befallen sind, entfernt werden.

Bild: © George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

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