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Terrasse, Wege, Humus und Co.

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen erwachen auch wieder die Gärten aus ihrem Winterschlaf. Wir sind gerade dabei unseren Garten zu planen und haben auch schon die ersten Schritte umgesetzt: Mittlerweile sind alle Wege um das Haus und die Terrasse fertig gepflastert. Das restliche Grundstück ist bereits mit Humus aufgefüllt und wir warten gespannt darauf, dass der Rasen wächst. Aktuell planen wir noch unseren Geräteschuppen und suchen nach einem Kletterturm für die Kinder.

Wege und Terrasse

Da unserer Mutterboden faktisch reiner Lehm ist und sich nur sehr schwer entfernen lässt, haben wir schon vor dem Einzug die Einfahrt gepflastert. Dies hat sich auch sehr bewährt, da wir so zumindest vor dem Haus den groben Dreck nicht mehr hinein getragen haben. Vor ca. 2 Wochen haben wir nun die restlichen Wege um das Haus gepflastert. Hier haben wir uns für Antikpflaster Grau entschieden, was bisher auch einen sehr guten Eindruck macht. Es ist recht pflegeleicht und lässt sich auch gut wieder reinigen.

Anschließend haben wir die Terrasse gepflastert. Hier haben wir uns für Granit-Steine – ebenfalls in Grau – entschieden. Optisch sind die Steine zwar sehr schön und fühlen sich auch sehr angenehm an, allerdings sind sie sehr empfindlich. Man sieht wirklich jeden kleinen Fleck und diese sind teilweise auch nur sehr schwer entfernbar. Wir sind nicht sicher, ob dies die richtige Wahl war. Aber das lässt sich jetzt erst mal nicht mehr ändern und wir hoffen, dass es besser wird, wenn der Rasen gewachsen ist und man nicht mehr so viel Erde auf das Pflaster trägt.

Kiesbett für die Terrasse

Humus

Nachdem die Wege und die Terrasse angelegt waren, haben wir das restliche Grundstück mit Humus (Kompost) aufgefüllt. Man glaubt es nicht, aber wir haben noch mal stolze 65 m3 Humus benötigt. Zum Glück hatten wir wieder einen Bagger zur Verfügung, der das Glätten des Grundstücks und das Verteilen des Humus in nur einen Tag geschafft hat. Den Humus haben wir noch mit einer leichten Rüttelplatte verdichtet, dass sich später mal der Rasen nicht zu sehr setzen wird. Eine Woche später haben wir dann den Rasen angesät. Dazu haben wir „normalen“ Sport und Spiel Rasen verwendet. Dieser wird relativ dicht auf dem Grundstück möglichst gleichmäßig verteilt und anschließend mit einer Walze angedrückt. Dann heißt es, wässern, wässern!

Nun nach ca. einer Woche sieht man auch schon den Rasen an vielen Stellen sprießen. Aber es wird noch bis zu 6 Wochen dauern bis man ihn betreten darf. (Wenn uns die Spatzen nicht vorher alle Samen weggefressen haben. *grrr*)

Spielturm

Früher hieß das mal Klettergerüst, heute nennt sich das Spielturm. Eine einfache Schaukel ist wohl nicht mehr angesagt, da muss wohl schon ein ganzer Kletterturm her. Mit zwei Kindern war es uns vor allem wichtig mindestens zwei Schaukeln zu haben, ansonsten ist der Streit (und das Geschrei) vorprogrammiert. Ansonsten sollte der Spielturm aus qualitativ hochwertigem Holz und natürlich kindertauglich – also ohne scharfe Kanten, etc. – sein. Bisher gefällt uns die Serie von Winnetoo aus den Edingershops am Besten.

Humus kommt

Geräteschuppen

Der Geräteschuppen ist sicherlich ein Thema, was uns noch die nächsten Wochen beschäftigen wird. Nach langen Recherchen werden wir wohl den Schuppen selbst bauen. Es gibt zwar eine riesige Auswahl an Garten- und Gerätehäusern, aber leider hat keines zu unseren Anforderungen gepasst. Das Problem ist, dass wir den Schuppen direkt an die Garage anschließen möchten und so nur einen begrenzten Platz zur Verfügung haben. Zudem sollte er optisch zur Garage, bzw. zum Haus passen und natürlich auch erschwinglich sein. Wie gesagt, sind wir letztendlich beim Eigenbau gelandet. Hier sind ein paar erste Entwürfe, wie der Schuppen mal aussehen kann:

Schuppen Skizze 4

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10 Gedanken zu „Terrasse, Wege, Humus und Co.

  1. Vielen Dank für diesen Artikel. Auch ich habe mich vor kurzem mit dem Thema Terrasse und Terrassenbelag beschäftigt. Sie schreiben, dass eine gepflasterte Terrasse wahrscheinlich nicht die richtige Wahl war, daher würde mich natürlich interessieren ob sich diese Meinung bestätigt hat.

    Ich habe mich hinsichtlich des Terrassenbelags nach reichlicher Recherche für eine vollkommen andere Lösung entschieden und möchte hiermit allen, die auch vor dieser Frage stehen kurz meine Erfahrungen mitteilen.

    Ursprünglich sollte es eine Holzterrasse werden, welche ich aufgrund des enormen Pflegeaufwands und der dauerhaften Witterungsbeständigkeit aber relativ zügig wieder abgewählt habe.

    Auf einer Hausbaumesse bin ich dann auf den sogenannten WPC Terrassenbelag gestoßen, habe mich hierzu eingängig beraten lassen und festgestellt, dass dieser eine wirkliche Alternative zu einem Terrassenbelag aus richtigem Holz darstellt, jedoch um Welten beständiger und pflegeleichter ist. WPC (wood plastic component) ist eine Mischung aus Holz und Kunststoff und bietet dadurch eine natürliche Holzoptik.

    Nach weiteren Recherchen ist meine Entscheidung auf die WPC Terrassendielen „terraza“ von Werzalit gefallen, die zwar etwas preisintensiver sind als vergleichbare Produkte anderer Hersteller, jedoch von der Qualität her mit als die Besten gelten – man will ja schließlich möglichst lange Freude an seiner Terrasse haben! :-) Es kommt hierbei wohl auf das Mischungsverhältnis zwischen Holz und Kunststoff an. Werzalit setzt ein Mischungsverhältnis von 60% Holz und 40% Kunststoff (wobei der Kunststoff den Preis ausmacht) ein. Ich habe mir sagen lassen, dass andere Hersteller mit Mischungsverhältnissen von 70% zu 30% oder sogar 80% zu 20% arbeiten. Dies geht dann wiederum zu Lasten der Beständigkeit und auch Formstabilität, sodass der Mehrwert zum richtigen Holz im Verhältnis zum Preis nicht mehr gegeben ist und man dann übertrieben gesagt auch Holz nehmen könnte.

    Im Nachhinein betrachtet bin ich froh die Entscheidung für das qualitativ höherwertigere (wenn auch teurere) Produkt getroffen zu haben. Die Verarbeitung ist top, die Optik der Hammer und die Verlegung für amitionierte Heimwerker auch kein Thema. Von der „Pflege“ ganz zu schweigen: Flecken lassen sich mit etwas sanftem Spülmittel mühelos entfernen und wenn doch mal großflächige Verschmutzungen z.B. Blütenstaub auftreten hole ich den Kärcher raus und fertig. Apropos Kärcher: Bei Nässe sind die Terrassendielen absolut rutschfest – ein weiterer gravierender Unterschied zum Holzboden.

    Neben dieser Empfehlung und dem kurzen Erfahrungsbericht abschließend noch ein Tipp an alle, deren Überlegung in dieselbe Richtung geht:

    Ich habe mir von einem lokalen Fachhändler ein Angebot eingeholt. Da mich der Preis doch etwas überrascht hat, habe ich das Angebot dank des Internets noch mal gegenchecken können. Ich dachte zwar nicht, dass man im Internet auch so etwas direkt kaufen kann, aber siehe da auch das geht. :-) Der Preis war dort um Welten interessanter, also habe ich es einfach ausprobiert und muss sagen, dass es wider Erwarten echt prima funktioniert hat. Und da auch ich mich gern von Meinungen umd Empfehlungen leiten lasse, kann ich den Anbieter jarodo.de hiermit wärmstens empfehlen.

    Den Terrassenbelag findet man unter: WPC Terrassenbelag

    Viele Grüße
    Torsten

    1. Hallo Torsten,

      vielen Dank für diesen ausführlichen Erfahrungsbericht. Dieser Belag ist mir neu. Hatte zuvor noch nicht gehört. Ich kann es mir aktuell auch nicht so richtig vorstellen. Holz und Plastik gemischt, klingt erstmal etwas abenteuerlich. Aber nach deinen Ausführen zufolge, scheint es ja eine echte Alternative zu sein.

      Ja, die Granitsteine sind sehr,sehr empfindlich. Wir würden sie nicht noch mal wählen. Aber die nächsten 5-10 Jahre müssen wir damit wohl auskommen. (Es gibt aber schlimmeres 😉 )

      Dann werde ich WPC sicherlich mit in die Entscheidung einbeziehen.

      Viele Grüße
      Andy

  2. Das mit den Terrassenfliesen ist aber ärgerlich. Bekannte von mir haben WPC Terrassendielen und sind damit super zufrieden! Ich war vor kurzem zu Besuch da und es sieht wirklich aus wie Holz, nur das es eben auch widerstandsfähiger ist durch das Plastik. Also fürs nächste Mal weißte dann Bescheid 😀 Aus Fehlern lernt man ja.
    Liebe Grüße

  3. Ein schöner Bericht. Die Terrassenplanung macht mir persönlich immer am meisten Freude, gerade dann wenn man dann bei schönem Wetter das Resultat bewundern kann. Wie ist euer Endergebnis geworden? Würde mich für den Spielturm interessieren. LG

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