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Bemusterung Sanitär und Heizung bei Karl Schmidt – Teil 2: Bemusterung Heizung & Wohnraumbelüftung

Im ersten Teil der Bemusterung bei der Fa. Schmidt aus Wasstrüdingen drehte sich alles um die Sanitäranlagen. Im zweiten Teil geht es nun um unsere Heizung und um die kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage, welche vom Junior Chef der Fa. Schmidt vorgestellt wurde.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Zunächst wurde das Prinzip unserer Heizung vorgestellt. Wir werden die Luft-Wasser-Wärmepumpe Waterstage  (WSYA 095DA) von Siemens Fujitsu bekommen. Dabei handelt es sich um ein Splitter Gerät, welches aus einer Außen- und Inneneinheit besteht. Den Erläuterungen der Funktionsweise konnten wir nicht so genau folgen. Daher fassen wir die gewonnenen Erkenntnisse laienhaft zusammen: (Ohne Gewähr)

•    Der Aussensplitter ist ein japanisches Gerät – Die Japaner sind effizienter, kompakter als vergleichbare deutsche Hersteller – aber dafür lauter.
•    Die Japaner verfügen seit Jahrzehnten Erfahrungen in dieser Technologie und versorgen fast den gesamten amerikanischen Raum damit.
•    Unsere Anlage (095 DA) verfügt über einen Doppel-Roll-Kolben Kompressor und ist somit effizienter.
•    Bei Minus 15 Grad kann aus einem KW Strom noch drei KW Energie gewonnen werden. Siehe Kommentare – lt. Herstellerangaben beträgt der COP bei -7 Grad noch 2,30.
•    Die Anlage kann so konfiguriert werden, dass ein ständiges Intervall Heizen (Anheizen / Abschalten) um einen bestimmten Mittelheizwert zu erreichen weitestgehend vermieden werden kann.
•    Wenn nur mit Strom nachgeheizt werden muss (Temp < -15 Grad), muss dazu manuell ein mechanischer Schalter entriegelt werden.
•    Die Platzierung des Außensplitters kann in unserem Fall so erfolgen, dass es keine Schallbelästigung für uns oder für die Nachbarn auftreten wird.
•    Es können Heizkosten von jährlich ca. 600-800 € erreicht werden. (Je nach Heizverhalten und Haustyp)  Es gibt Kunden, die schaffen auch Werte um die 500 € pro Jahr. (Wahnsinn!)
•    Im Sommer läuft die Anlage nur ca. 45 Minuten am Tag, um das Warmwasser zu erzeugen.
•    Als Wasserspeicher wird ein 300 Liter Tank verbaut.
•    Eine Brauchwassersolaranlage macht in Kombination mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe keinen Sinn.
•    Die Fußbodenheizung (FBH) kann in jedem Raum heruntergeregelt werden.
•    Im Bad wird zusätzlich mit einem beheizbaren Handtuchhalter geheizt. (Inklusive)



Kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung

Als nächstes haben wir die Funktionsweise der kontrollierten Wohnraumbelüftung Wärmrückgewinnung besprochen. Hier kommt das Gerät „Comfort-Wohnungs-Lüftung CWL“ der Firma Wolf zum Einsatz. (Scheinbar baugleich mit: GLS – Profiline, Westaflex – WAC 300 und Viessmann – Vitovent 300.)
Die zentrale Lüftungsanlage ist ein großer Kostenpunkt, daher haben wir uns die Entstehung dieser Kosten aufschlüsseln lassen.  Die meisten Kosten fallen wegen der Verlegung des Rohrsystems an. Hier werden die Rohre, nicht wie üblich, unter dem Estrich verlegt, sondern direkt in der Decke. Dadurch erhöht sich die Stärke der Decke auf 20 cm und das kostet Geld! Die Rohre sind (laienhaft ausgedrückt) runde geriffelte Plastikrohre mit ca. 7 cm Durchmesser, die von der Anlage zum jeweiligen Zimmer auf direktem Wege geführt werden. Somit kann relativ einfach die notwendige Reinigung der Rohre durchgeführt werden. Zudem besteht keine Gefahr, dass der Estrich unstabil (brüchig) wird.

Hier die Zusammenfassung:
•    Die Fa. Wolf ist eine traditionelle Firma im Bereich Heizungs- bzw. Lüftungsbau und langjähriger Partner der Fa. Schmidt
•    Die Anlage lässt sich in 3 Stufen programmieren (leicht, mittel, stark)
•    Es wird eine Steuerungseinheit auch im Wohnbereich eingebaut
•    Es kann ca. 95-99 % der Raumtemperatur Wärmeenergie zurück gewonnen werden.
•    Die Anlage ist nahezu geräuschlos – es entstehen nur Geräusche an den Schlitzen durch die ausströmende Luft – hier kann ggf. mit anderen Auslässen auch nachjustiert werden.
•    Der Filter muss alle 2 Monate gewechselt werden
•    Im Sommer (nicht Heizphase) sind offene Fenster / Türen kein Problem.
•    Die Anlage kann nicht aktiv kühlen, bzw. ersetzt keine Klimaanlage.
•    In ca. 10 Jahren muss nachgerüstet werden, um die zurückfließende Luft wieder zu befeuchten. Systeme dazu sind bereits auf dem Markt und kompatibel zur Lüftungsanlage. Bis dahin reicht die natürliche Feuchtigkeit des Hauses aus.
•    Im DG werden die Auslässe auf ca. 40 cm in der Wand platziert
Durch den Einbau der Lüftungsanlage und der geringen Mauerdicke von 17,5 cm, müssen in einigen Zimmer Vormauerungen durchgeführt werden. Am Schlimmsten hat es das Arbeitszimmer erwischt und hier müssen wir auf ca. 1 qm Wohnfläche verzichten.

Fazit

Auch hier war unser Berater sehr gut vorbereitet und hatte sich bereits einige Gedanken zu unserem Haus gemacht, z.B. die Umplanung der Vormauerungen im Arbeitszimmer waren sehr positiv. Können wir den prophezeiten Wohlfühlfaktor durch die KWL und die niedrigen Heizungskosten pro Jahr wirklich erreichen, würde sich das Konzept auf jeden Fall lohnen.

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35 Gedanken zu „Bemusterung Sanitär und Heizung bei Karl Schmidt – Teil 2: Bemusterung Heizung & Wohnraumbelüftung

  1. Moin,

    ob das ein Argumet ist?: „Die Japaner verfügen seit Jahrzehnten Erfahrungen in dieser Technologie und versorgen fast den gesamten amerikanischen Raum damit.“
    –> In Amerika leben nicht gerade der Vorreiter des Energiesparens 😉

    Und ganz vosichtig bei „aber dafür lauter.“: Nachbarn haben genau deshalb Trouble miteinander: Wenn ihr sicher seid, dass die Anlage weder unter eurem noch vor dem Schlafzimmer des Nachbar hängt, ist das aber möglicherweise ok. … (–> OK: erst lesen, dann schreiben ;-))

    Die Heizkosten hängen nicht in erster Linie von der eingesetzten WP ab, sondern vom Gesamtkonzept. Unsere Heizkosten (via Gas) liegen auch irgendwo zwischen 500 und 600,- und das bezogen auf die letzten 3 sehr kalten Winter. Dieses Jahr hoffe ich nochmal auf deutlich weniger.

    >>Der Filter muss alle 2 Monate gewechselt werden<>In ca. 10 Jahren muss nachgerüstet werden, um die zurückfließende Luft wieder zu befeuchten. Systeme dazu sind bereits auf dem Markt und kompatibel zur Lüftungsanlage. Bis dahin reicht die natürliche Feuchtigkeit des Hauses aus.<<
    HÄ?? Das klingt mir nach ziemlichem Schwachfug.

    Und zuletzt: Warum habt ihr so dünne Mauern?

    Viele Grüße
    Rainer

  2. Hi Rainer,
    eins vorab: Wie im Beitrag geschrieben, habe ich dies nur als Laie zusammengefasst und mir fehlt bei diesem doch sehr komplexen Thema der fachliche Hintergrund.

    Kommst du aus diesem Bereich mit entsprechenden fachlichen Wissen?

    Zu deinen Fragen:
    – Deshalb ein Argument für japanische Anlagen, da diese nicht erst seit „gestern“ produziert werden und somit ausgereifter sind. Die Effizienz soll anderen Herstellern überlegen sein. Die Betonung liegt auf „soll“ – genaueres wird sich zeigen…

    – Das Geräte wurde uns live während voller Leistung vorgestellt und die Lautstärke war OK. Das Geräte wird auf einen 9m breiten Wendehammer zeigen, somit werden auch die Nachbarn verschont. 😉 (Aber es zeigt sich erst nach Inbertiebnahme.)

    – Das stimmt! Man muss ein enstprechendes Gesamtkonzept haben. Aber dies wurde bereits mit einen unabhängigen Energieberater vorab geklärt. Eure Werte sind Traumwerte!

    – Damit ist das „alte“ Problem der Lüftungsanlagen gemeint. Man muss nach ein paar Jahren nachhelfen. Dazu gibt es bereits Systeme. Hier ist wohl die „Hoval Enthalpie-Rad mit Sorptionstechnik“ gemeint. (http://energieberatung.ibs-hlk.de/planLuK_lueftger_kwrl.htm) Dies hat unsere Anlage nicht.

    – Die Stärke der Mauern ist statisch ausreichend und durch das WDVS auch kein Thema wegen Wärmeverlust. Ansonsten eine reine Kostensache.

    Grüße
    Andreas

  3. Ich arbeite in einem Unternehmen, dass sich mit dem ganzen Kram beschäftig, bin selbst aber nicht vom Fach. Also auch eher Halb- bis obligatorisches Bauherrenwissen.

    So „Traum“ sind unsere Werte noch nicht, wenn wir nochmal 20% weniger haben, bin ich da, wo ich hin will. Allerdings gleicht unsere Super-Stromverbrauch die leicht höhreren Heizkosten wieder aus. 😉

    Aber wenn ich hier schon beim Rumschlaubischlumpfen bin: Es werden 95% der Wärmeenergie zurückgewonnen, nicht Raumtemperaturen.

    Ich halte das Argument mit der Luftfeuchte für Blödsinn: Warum soll das Haus ausgerechnet 10 Jahre genug Feuchtigkeit liefern? Gerade mit einer Lüftungsanlage ist das Haus ratzfatz trocken. Es gibt Systeme zur Feuchterückgewinnung, ich halte das persönlich für Blödsinn. Allenfalls sinnvoll bei Leuten mit entsprechenden Atemwegserkrankungen. Die trockene Luft hast du insbesondere im Winter, da dann die Luft auch draußen trocken ist. Aber das könnt ihr dann in 10 Jahren ja immer noch entscheiden :-)

    An der Statik habe ich keine Sekunde gezweifelt. 17,5 kamen mir trotzdem sehr wenig vor. Was für Steine sind das denn? Bei uns haben manche schon bei 24cm die Nase gerümpft. Wir haben noch 12cm WDVS drauf. Wieviel pappt ihr noch drauf? Das Argument „Kostensache“ kenne ich aber gut!

    Viele Grüße
    Rainer

  4. Hi,
    danke für den Hinweis mit der Wärmeenergie – werde ich heute noch ausbessern.

    – Das Thema mit der trockenen Luft kann man ja des Öfteren auf den bekannten Foren nachlesen. Ich sehe es eigentlich wie du. Trockene Luft ist vor allem im Winter ein Problem. Man bekommt auch ohne KWL trockene Luft, wenn man die Fenster im Winter aufmacht. Ich lasse es einfach mal auf uns zu kommen und werde natürlich berichten. 😉

    – Das ist Kalksandstein und wir packen nochmal 20 cm WDVS ran. Siehe hier: http://www.hausbau-blog.org/unser-haus/, Und ja, mir kam es am Anfang auch sehr wenig vor. 😉

    Viele Grüße
    Andy

  5. 600 – 800 € Heizkosten sind ein Traum für uns! Wir zahlen aktuell für 75 m² gut 1000 € bei einer Ölheizung, die 2010 eingebaut wurde. Ok sind 200 € weniger als beim Vorgängergerät, aber immer noch viel.

    Ansonsten sind die Daten eurer Heizung/Belüftungsanlage relativ ähnlich der unseren. Ich habe die genauen Bezeichnungen zwar grad nicht im Kopf, aber mir kommt vieles recht bekannt vor! 😉

  6. Rainer: wir leben aktuell zur Miete in einem Haus, das gut 50 Jahre alt ist. Unser Anteil an dem Haus ist eine 75 qm große 4-Zimmer-Wohnung.
    Ja wir bauen auch 2012 und dürften im Februar oder März endlich anfangen. Unser Bauträger ist der gleiche wie bei Andreas und seiner Familie.

  7. Na dann wird ja absehbar alles besser 😉 Ich habe gerade mit einem Blogleser diskutiert, der sich die EnEV lieber schönrechnen lässt und mit ungedämmten 24er Porenbetonsteinen baut. Der dürfte sich dann kostenmäßig nicht unbedingt verbessern.

    Werde mal in eurem Blog stöbern …

    Viel Erfolg! 😉

  8. Moin, Moin,

    @Rainer
    Da sprichst du für mich momentan ein sehr heikles Thema an. Ich bin mittlerweile durch einige Fernsehberichte sehr verunsichert, was diese Wärmeverbundsysteme angeht.

    Hier die zwei brühmten Beispiele: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/hintergrund/waermedaemmung117.html

    http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/159270/index.html

    Beide Berichte sprechen nicht gerade für die WDVS. Die Argumente scheinen mir teilweise auch einleuchtend. Ich hoffe wirklich, dass wir damit keinen Mist machen und ähnlich wie die 70ziger Jahre Plattenbauten das irgendwann mal bereuen werden.

    Auf der anderen Seite, läuft in den Medien echt viel Mist und wenn ich einen Bericht aus meinem Fachbereich sehe, muss ich meistens auch den Kopf schütteln.

    Trotzdem verunsichert einem das als Bauherr doch sehr…

    Es gibt aber wohl Steine, die ohne WDVS auskommen und trotzdem gut dämmen, leider finde ich dazu den Link gerade nicht.

    Grüße

  9. Als Reaktion auf den o.g. Beitrag hat „mein Laden“ eine PM herausgegeben. http://goo.gl/YyQ75

    Ich betone aber nochmal: Ich selbst bin nicht vom Fach (ich bin hier das Internet ;-)). Persönlich und als Bauherr teile ich die Bedenken aber auch nicht. Bei einer sauberen, fachgerechten Ausführung – gerade im Neubau – halte ich die Bedenken für arg übertrieben. Dass es bei Bestandssanierungen ganz andere Haurausforderungen und Rahmenbedingungen geben kann, halte ich aber auch für schlüssig.

    Ich habe die beiden Beiträge nicht komplett geguckt: Aber dort geht es vorwiegend um Sanierungen, oder?

    Ansonsten empfehle ich, solche Bedenken mal beim http://www.bauexpertenforum.de diskutieren zu lassen, was mit dem NDR-Beitrag aber automatisch passiert ist:
    http://www.bauexpertenforum.de/showpost.php?p=646379&postcount=9
    Zitat: „Auch Antidämmstoffguru K. Fischer findet die Ursachen für Schäden nicht im Dämmstoff selber, sondern nur in den Falschausführungen der technischen Art. In den vielen Foren „bewirbt“ er allerdings ganz anderes. Er verteufelt Wärmedämmungen insgesamt. Im Beitrag hat er sich das so aber offenbar nicht zu sagen getraut.
    Sämtliche seiner Beispiele waren auf erhebliche Ausführungsdefizite bei der Erstellung zurückzuführen. Beispiel die deutlich zu geringen Überstände von Zinkabdeckungen im Balkonbereich und der Fensterbänke.“

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=60993

    Auf der anderen Seite, läuft in den Medien echt viel Mist und wenn ich einen Bericht aus meinem Fachbereich sehe, muss ich meistens auch den Kopf schütteln.
    :-) Das kenne ich!

  10. Hi Rainer,

    danke für die Links.

    Ich denke mir ja auch, dass das nicht so dramatisch sein kann, wie in den TV Berichten dargestellt. Schließlich werden diese ja auch schon seit Jahrzehnten verbaut und sollten dabei wirklich so viele Probleme auftreten, würde man sicherlich mehr davon mitbekommen.

    Also, besser einfach die Glotze auslassen… 😉

  11. Hallo Markus,

    danke für den Hinweis.

    Wie im Artikel geschrieben, sind die Infos von unserem Berater. Aber da habe ich mir wohl etwas Falsches notiert und ich gebe dir vollkommen Recht. Ich habe es im Artikel entsprechend geändert.

    Hast du Erfahrung mit dieser Wärmepumpe?

    Grüße
    Andreas

  12. Hallo Markus,

    nunja, unsere WP ist bei der BAFA nicht gelistet.

    Aber die Fuijtsu High Power mit 11KW ist in der BAFA mit relativ guten Werten gelistet. Der Aufpreis mit wenigen hundert Euros (lt. Internet) ist realtiv gering.

    Ich werde jedenfalls noch mal bei Fa. Schmidt nachfragen und dann berichten.

    Danke für die Anregung!

    Viele Grüße

  13. Hallo Markus,

    ich habe bereits heute eine sehr ausführliche Antwort von unserem Heizungsbauer bekommen.

    Kurz zusammengefasst: Wir sind davon überzeugt, dass die Fa Schmidt aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen mit Wärmpumpen – im übrigen mit verschiedensten Herstellern (Viessman / Alpha Innotec etc.) – die Argumente für die Waterstage berechtigt sind – unabhängig von recht theoretisch und praxisfremden ermittelten COP Werten.

    Vor allem überzeugen die Geräte durch ihre Praxistauglichkeit und deren Effizienz in der Realität. Und hier sind die japanischen Geräte den deutschen wohl aus verschiedensten Gründen überlegen. U.a. durch die Inverter-Technologie, die Doppel-Rollkolben-Verdichtung und Verzicht auf Elektro-Heizstab. (http://www.wgs-hausbau.de/index/2010/09/was-ist-invertertechnik).

    Ja, eine Heizlastberechnung wurde gemacht und anhand dessen wurde der Gerätetyp bestimmt.

  14. Es wird sich zeigen, ob die WP das hält was sie verspricht. Wir werden jedenfalls berichten 😉

    Ja, beneidenswert. 😉 Habe schon euren Blog angesehen – welche WP (Fabrikat) habt ihr eigentlich?

    1. Naja, Erfahrungen ist etwas übertrieben. Wir sind seit 2 Wochen eingezogen und bisher arbeitet sie ganz gut. Wir haben aktuell (Temperaturen um die -6 bis +2) einen Verbrauch von ca. 30 kWh/Tag, bei einem Sollwert für das Haus von 21 Grad. (Trinkwasser 48 Grad) Aber im ersten Jahr ist wegen der Baufeuchte auch noch ein wenig mehr Power notwendig. Aber ansonsten in Kombination mit der FBH und Wohnraumlüftung ist das Klima im Haus sehr angenehm. Wir haben überall ziemlich gleiche Temperaturen um die 20-21 Grad.

      Aber sie ist nicht gerade leise. Also wenn z.B. Warmwasser erhitzt wird und der Lüfter auf voller Leistung läuft ist er auch einige Meter davon entfernt noch deutlich zu hören. Also vielleicht nicht vor das Schlafzimmerfenster stellen 😉

      Also bisher macht sie einen ganz guten Eindruck, wirklich wissen kann man das erst nach 1-2 Jahren.

  15. Hallo,

    könnt ihr inzwischen scho etwas mehr zu eurer Luftwasserwärmepumpe sagen?
    Verbrauch/Heizleistung…?

    Ich werde mich wohl auch für diese Heizung entscheiden und bin daher natürlich sehr an eurer Meinung interessiert.

    vielen Dank!

    1. Hi,

      nach drei Monaten kann ich folgendes kurz dazu sagen:

      – Bisher zuverlässig- ohne Ausfall
      – Nach aktuellen Verbrauch auf das Jahr hochgerechnet werden wir ca. auf 900€ kommen (Bei 20,5 Zimmertemp. / 4 Pers inkl. Wasseraufbereit. / Kein Kamin oder alternative Wärmequelle)
      – Relativ laut

      Wir sind damit aber bisher auch zufrieden. Wir gehen auch davon aus, dass wir nächstes Jahr evtl. sogar noch weniger Verbrauch haben könnten, da die Baufeuchte weniger wird.

      Genaueres kann ich leider erst nach einem Jahr sagen.

      Viele Grüße

  16. Hallo,
    wir haben eine 112LAT HighPower verbaut, Leistung ist da, auch ohne Heizstab hat diese im Januar bei -10°C unser Wasser auf 50Grad gebracht. Leise ist sie nicht gerade, das ist wohl war. Wir Heizen 200qm bei 3 Personen mit 380Liter WW damit ohne Probleme. Im Link seht ihr unseren derzeitigen Verbauch und mal grob gen Jahresverbrauch gepeilt.

    1. Hallo Sebastian,

      danke für die Erfahrungen und Daten. Das fehlt bei unserer Version leider. Sie hat keine Schnittstelle um die Daten abzurufen. Gibt es nur optional dazu… mal sehen vielleicht kann man das noch mal ein einbauen lassen.

      Viele Grüße

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