Hausbau mit Keller

Der Tiefbau ist beim Hausbau entscheidend

Der Tiefbau ist dafür verantwortlich, dass das Wasser im Gebäude auch wirklich nur an den Stellen ist, wo es tatsächlich hingehört. Das bedeutet, dass der Grundbau selbst bei tagelangem Starkregen dafür sorgen muss, dass das Haus keinen Schaden davonträgt. Gleichzeitig soll das Regenwasser auch für die weitere Nutzung zur Verfügung stehen.

Absicherung gegen ungünstige Witterungsbedingungen

Der Tiefbau umfasst die Planung und Errichtung von Bauwerken, die sich unter der Erdoberfläche befinden. Dabei sind vor allem Bauingenieure gefragt – Architekten werden nur bei speziellen gestalterischen Aufgaben eingesetzt.

Hausbau mit Keller

Die Ingenieure müssen alle erforderlichen Maßnahmen einplanen, um ein Gebäude gegen veränderte Klimabedingungen abzusichern. Hier müssen die Kapazitäten und Materialien aus dem Baustoffhandel nachhaltig kalkuliert werden. Für die Umsetzung der Baumaßnahmen spielen hochwertige Baustoffe eine sehr wichtige Rolle – sie sollten den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Da die Bauvorhaben oft sehr individuell sind, sind auch die Baumaterialien vielseitig. So gibt es zum Beispiel:

  • Wasserrinnen
  • Regentonnen
  • Kleinkläranlagen
  • Abwassertanks
  • Schacht- und Kanalbauteile
  • Schüttgüter
  • Kellerisolierungsstoffe

Was ist schon ein Haus ohne Keller?

Wer an den oben genannten Materialien spart, kann böse Überraschungen erleben. Dabei gibt es heutzutage relativ günstige Hightech-Betone, die alle Anforderungen erfüllen und einen hohen Wassereindringwiderstand aufweisen. Sie sorgen zuverlässig dafür, dass kein Wasser durch das Betongefüge hindurch transportiert werden kann. Den Bau des Kellers sollte man aber trotz der modernen Materialien immer Profis überlassen, da diese Details wie Dehnfugen, Anschlüsse und Durchbrüche durch Außenwände berücksichtigen. Nicht überraschend waren die Ergebnisse einer Statistik, die aufzeigte, dass manche Bauherren aus Kostengründen ganz auf einen Keller verzichten – aber die kurzfristige Ersparnis schnell bereuen. Schließlich ist der Keller ein wichtiger Nutzraum im Haus. Für viele gehört er beim Hausbau einfach dazu. Seit 1996 gibt es sogar eine Initiative für Keller: „Initiative Pro Keller e.V.“


Bild: © Hemera Technologies/AbleStock.com/Thinkstock

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3 Gedanken zu „Der Tiefbau ist beim Hausbau entscheidend

  1. Wenn ich das schon früher gewusst hätte. Bei uns war es nämlich genau so. Später mussten wir umständlich die Keller Mauer von außen freilegen und dann mit Teermatten nachisolieren. Das war vielleicht ein Aufwand. Nun ja, man lernt hatl nie aus.

    Vielen Dank für den tollen Blog. Komme gerne wieder.

    Peter Frommholz

  2. Hallo,
    schöner Artikel, der mir die Entscheidung bei der Wahl erleichtert. Mein Mann und ich haben vor uns ein Haus bauen zu lassen, waren uns bis vor kurzem in unklaren, welche Vorteile ein Fertighaus gegenüber einen Massivhaus hat. Jede Bauart hat seine Vorteile und Nachteile. Ich finde jeder sollte sich im klaren sein, dass die Entscheidung nicht von heute auf morgen gefällt werden kann. Je nach Budget oder Verwendung sollte man sich genauerstens informieren. Kann dazu einen Artikel empfehlen, der Massivhäuser mit Fertighäuser vergleicht: http://www.derneuemann.net/fertighaus-oder-massivhaus/4280 – Ich drücke jeden die Daumen bei der Entscheidung!
    Gruß Moni

  3. An Moni,

    wie genau passt den der Vergleich zu Fertighäusern an diese Stelle?

    An Peter,
    wir haben den Bau ohne Keller bis dato nicht bereut. Ich denke man muss sich vorher im Klaren sein, was genau man mit der Nutzfläche anstellen möchte. Dann können beide Entscheidungen Pro/Contra sinnvoll sein. Grundsätzlich gibt es für alles und jeden eine Initiative 😉

    Grundsätzlich ist alles eine Kostenfrage.

    Wenn man ein Bodengutachten vorliegen hat, können zudem die Preise ganz gut kalkuliert werden. Im Anschluss kann jeder entscheiden, ob ihm die 20.000 bis 60.000€ als lohnenswert erscheinen.

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