LED Lampen

Energieeffiziente Beleuchtung im Haus

Der richtigen Beleuchtung wird ein hoher Stellenwert für die Wohnqualität im Haus eingeräumt. Seit Abschaffung der Glühbirne haben Leuchtmittel nicht mehr allein die Funktion, eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen, sondern sie sollen sich außerdem durch eine möglichst gute Energieeffizienz auszeichnen.

Halogen-, Kompaktleuchtstoff- und LED-Lampen stehen für die Innenbeleuchtung zur Auswahl, wobei Halogenlampen nicht zu den Energiesparlampen im engeren Sinne gerechnet werden. Halogenlampen bieten zwar eine vergleichsweise hohe Lichtausbeute, erweisen sich beim Betrieb jedoch als ebenso große Stromfresser wie die Glühbirne. Echte Energiesparlampen und LED-Leuchten bleiben in Sachen Effizienzsteigerung die besseren Kandidaten. Welche Beleuchtungstechnik zum Einsatz kommt, hängt vom jeweiligen Verwendungszweck im Inneren des Hauses ab. Prinzipiell unterscheidet man die Beleuchtung nach ihren Aufgaben an verschiedenen Stellen:

  • die Grundbeleuchtung bzw. Allgemeinbeleuchtung dient der allgemeinen Orientierung
  • das Zonenlicht bzw. die Platzbeleuchtung erhellt einzelne Bereiche, in denen bestimmte Tätigkeiten stattfinden (wiedas Arbeitslicht in der Küche)
  • das Stimmungslicht oder auch die indirekte Beleuchtung setzt Highlights und Akzente für das wohnliche Ambiente

LED Beleuchtung in der Küche

LED-Lampen haben den höchsten Sparfaktor

Da etwa 10 Prozent des Stromverbrauchs auf die Beleuchtung entfallen, sollte eine sparsame Lichttechnik im Energiekonzept für das Haus Berücksichtigung finden. Energiesparen heißt jedoch nicht, dass man an Licht sparen muss. LED-Lampen tauchen Räume in unterschiedliche Lichtfarben, auch das beliebte Warmweiß, und haben zugleich den Vorteil, mit sehr wenig Strom viel Licht zu erzeugen. Der geringe Stromverbrauch und die hohe Lebensdauer (z.T. bis zu 50 000 Stunden) gleichen den im Vergleich hohen Anschaffungspreis dieser Leuchtmittel aus und qualifizieren sie für den Einsatz an Stellen, an denen sie oft und lange einge­schaltet leuchten müssen. Insbesondere für übliche Stromschlucker wie indirekte Lichtquellen stellen LEDs die beste Wahl dar. Eine Auswahl an LED-Leuchten und -Streifen findet man dort. Insgesamt lassen sich 30 bis 50 Prozent der Energie im Haus mit LED- und Energiesparlampen sparen. Anders als Energiesparlampen erreichen LED-Lampen sofort ihre volle Helligkeit, und häufiges Ein- und Ausschalten hat keine Auswirkungen auf die Lebensdauer.

Mehr Durchblick durch neue EU-Labels

Seit dem 1. September 2013 existiert für alle Lampentypen ein neues EU-Energielabel, das Verbrauchern die Suche nach sparsamen Leuchtmitteln erleichtern soll. Die Kennzeichnung A bis E ersetzt die frühere Einteilung der Effizienzklassen von A bis G. Energiesparlampen oder Leuchtdioden (LED) können in der obersten Klasse in A, A+ und A++ eingestuft werden. Bisher waren sie nur der Klasse A zugeordnet gewesen. Die Labels lassen somit mehr Differenzierungen als zuvor zu. Wichtig bei der Suche nach den richtigen Leuchtmitteln für das Haus sind der so genannte Lichtstrom (Lumen), der die Lichtleistung einer Lampe wiedergibt und die passende Lichtfarbe (Kelvin), die in Wohnräumen etwa 2.500 bis 2.700 Kelvin bei warmweißem Licht erreichen sollte. Die Lebensdauer von Energiesparlampen sollte mindestens 8.000 Stunden betragen, bei LEDs sollte sie bei ungefähr 20.000 Stunden und mehr liegen.

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