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Nachhaltiges Bauen – Wie lässt sich der Zukunftstrend verwirklichen?

In dem Blogbeitrag  „Was kann nach dem Hausbau alles nachgerüstet werden und was nicht?“ wurde bereits ein kurzer Bezug zu den Dachfenstern von veluxshop.de genommen. Im Folgenden soll das Thema unter anderem noch einmal aufgegriffen werden und in Verbindung mit „Green Building“ gebracht werden. Dies dürfte nicht nur für all diejenigen von Interesse sein, die mit der Überlegung spielen ihren Dachboden auszubauen, denn gleichzeitig bestünde hier die Chance Solarstrom selber zu erzeugen.

Die Photovoltaik-Gebäudeintegration

Selbstbestimmter leben, Geld sparen und einen wesentlich Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten – Das Eigenheim mit eigens produziertem Strom versorgen ist für viele Hausbesitzer in den letzten Jahren zunehmend attraktiver geworden.

Sogenannte „Photovoltaik-Systeme“, welche in das Dach integriert werden, machen es möglich und dienen neben der Solarstromerzeugung in der Regel auch gleichzeitig der Dacheindeckung.

Das Unternehmen Monier Braas, welches vorwiegend Dachsteine aus Beton sowie weitere Baustoffe für das Dach produziert, ist nun eine Kooperation mit der Firma Velux eingegangen, sprich: Durch ein speziell von Velux entwickelter Eindeckrahmen lassen sich nun Dachfenster in das Braas Photovoltaik-System integrieren. Dadurch ließen sich den Kunden neue Wege in Verbindung mit hochwertigen Solar-Lösungen aufzeigen, so  Georg Harrasser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Monier Braas GmbH. Darüber hinaus können Hausbesitzer nicht nur ihren eigenen Solarstrom erzeugen, sondern gleichzeitig eine „hohe Wohnqualität mit viel Tageslicht und frischer Luft genießen“.  Als „erfreulich“ bezeichnet Petra Schumacher, Marketingleiterin von Velux Deutschland, die Zusammenarbeit mit Braas, denn den Verbrauchern werde die Möglichkeit gegeben zukünftig CO2-Emissionen zu reduzieren.

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Nachhaltiges Bauen gewinnt an Bedeutung

Nicht nur aus Kostengründen, sondern auch wegen dem gestiegenen Interesse an der Umwelt in Bezug auf erneuerbare Energien, hergestellt aus Wind- oder Sonnenergie, hat nachhaltiges Bauen in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen.

So verleiht die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (kurz: DGNB) seit Januar 2009 das Gütesiegel „Nachhaltiges Bauen“ an Projekte, die gesundheitsfördernde und ressourcenschonende Kriterien in den Vordergrund stellen und zunehmend mehr Bauunternehmen und Investoren interessieren sich für das Thema „Green Building“. Solche Gebäude erfüllen überdurchschnittlich hohe ökologische Standards, sodass ein energieeffizientes Wohnen möglich ist.

An dieser Stelle soll sich mit der Frage, wie sich „grünes“ beziehungsweise ökologisches Wohnen verwirklichen lässt, beschäftigt werden.

So kommen beim ökologischen Hausbau zunächst umweltverträgliche Materialien wie Holz, Lehm oder Hanf zum Einsatz. Des Weiteren ist die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen unabdingbar, um den Traum vom ökologischen Wohnen zu verwirklichen. Das Abdichten der Fenster und eine gute Dämmung der Gebäudehülle sorgen dafür, dass sich eine Menge Energie einsparen lässt. Neben den bereits erwähnten Photovoltaik-Systemen, die in das Dach integriert werden und eine Solarstromerzeugung ermöglichen,  kann die Sonneneinstrahlung ebenso zur Warmwasserbereitung genutzt werden. Dazu bedarf es sogenannter Flachkollektoren

Wer nun denkt, als Mieter habe man keine Chance ökologisches Wohnen in die Tat umzusetzen, der irrt. Viele kleine Maßnahmen, wie beispielsweise der Gebrauch von energieeffizienten Elektrogeräten oder aber auch ein Wassersparaufsatz für den Duschkopf sowie umweltschonend hergestellte Möbelstücke und Textilien,  tun ihr übriges.

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Ein Gedanke zu „Nachhaltiges Bauen – Wie lässt sich der Zukunftstrend verwirklichen?

  1. Seit Jahren ist in Bezug auf Immobilien ein Trend in Richtung grünes Bauen und Wohnen zu verzeichnen. Hausbauer achten heutzutage vermehrt darauf, wiederverwertbare Rohstoffe wie Holz als Bausubstanz zu verwenden. Außerdem wird versucht, eigene Möglichkeiten zur Energiegewinnung zu schaffen, was die Abhängigkeit vom zentralen Stromsystem mindert. Gerade in der westlichen Welt können es sich viele Hausbauer leisten, umweltschonend zu bauen. Ich denke, eine Investition in diese Richtung zahlt sich auch aus. Solche Häuser weisen neben den energiesparenden Elementen auch eine hohe Qualität auf, wodurch auch die Haltbarkeit der jeweiligen Immobilie steigt.

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