Keller © arsdigital - Fotolia.com

Keller ausmisten – endlich wieder mehr Platz

Wer kennt das Problem nicht? Im Keller oder auf dem Dachboden werden all die Dinge verstaut, die in den Wohnräumen keinen Platz mehr finden. Schnell wird dann aber auch die Kapazitätsgrenze des größten Kellers erreicht. Spätestens dann, wenn die Dinge, die regelmäßig benötigt werden, wie die Weihnachtsdeko, nicht mehr gefunden werden können, weil der Keller mit zu viel Gerümpel vollgestellt ist, sollte man sich ans Ausmisten machen.

Das Drei-Kisten-Prinzip anwenden

Dabei hat sich eine Taktik besonders bewährt: Das Drei-Kisten-Prinzip. Es werden drei Kisten als Ordnungshelfer aufgestellt und entsprechend beschriftet:

  1. Verschenken/Verkaufen
  2. Behalten
  3. Müll

Alles, was einem lieb und teuer ist, landet in der Behalten-Kiste. Hier finden jene Dinge ihren Platz, die zwar nicht ständig, aber doch regelmäßig benötigt werden, wie etwa die besagte Weihnachtsdeko.

Die Kiste Verschenken/Verkaufen eignet sich für gut erhaltene Kleidung, alte Elektrogeräte, die noch funktionstüchtig sind, aber längst durch neue ersetzt wurden und ähnliches. Die Kiste Müll ist für alle Dinge, die wirklich nicht mehr zu gebrauchen sind.

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Drei Kisten reichen nicht aus

Vielfach stellt sich beim Ausmisten des Kellers heraus, dass drei Kisten nicht ausreichen. Da finden sich ein paar Stücke, die man vielleicht doch noch einmal brauchen könnte. Soll man sie wirklich behalten? Experten raten hier zu einer vierten Kiste mit der Bezeichnung „Unentschlossen“. Diese Kiste sollte nach einem halben Jahr erneut durchgesehen werden. Alle Dinge, die nicht vermisst wurden, die nach einem Diebstahl nicht wieder angeschafft werden würden oder von denen man nicht einmal mehr weiß, dass man sie hat, sollten jetzt endgültig entsorgt werden.

Auch beim Müll muss unterschieden werden. So kann man gerade Elektro- sowie Metallabfälle zu Geld machen, statt sie nur in den Müll zu werfen. Der Wertstoffhof oder Schrotthandel zahlt für Metallschrott oder Elektroschrott oft ansehnliche Preise. Selbst mit dem Müll lässt sich so noch Geld machen.

Wohin mit alten Kleidern?

Alte Kleider werden zum Teil ebenfalls vom Schrotthandel angekauft und weiterverwendet, zum Beispiel als Putzlappen. Unbrauchbare Kleidung findet hier also ein neues Zuhause. Gut erhaltene Kleidung kann in die Kleiderspende gegeben werden. Auch die Kleiderkammern, die vielerorts zu finden sind, freuen sich über eine Spende. Alternativ dazu können die Kleider genauso via Internet oder auf einem Flohmarkt verkauft werden.

Gleiches gilt für Bücher. Diese können auf dem Flohmarkt angeboten oder aber der örtlichen Bücherei als Spende vermacht werden. Über gebrauchtes Spielzeug freuen sich viele Kindergärten oder auch das örtliche Kinderheim.

Wie behält man die geschaffene Ordnung bei?

Ist das Ausmisten endlich vollbracht – Experten raten übrigens, sich einen festen Termin dafür auszumachen – stellt sich die Frage, wie man die geschaffene Ordnung beibehalten kann. Das Prinzip „One in, one out“ hat sich hierbei in der Praxis bewährt. Es besagt, wird ein neues Teil angeschafft, trennt man sich von einem alten Teil. Der neue Dosenöffner funktioniert besser als der alte? Dann weg mit dem alten Modell. Eine neue Jeans wird gekauft? Dann trennt man sich von einer anderen.

Ebenfalls kann man für die Aufbewahrung gute Ordnungssysteme nutzen. Diese kosten zwar etwas Geld, dafür müllt man sie nicht so schnell wieder zu und behält den Überblick.

Wie man am besten Platz in der Garage schafft, bzw. Ordnung reinbringt, können Sie hier nachlesen.

 

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