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Praktische Anwendung von Magneten im Haushalt

Was ein Magnet ist, wissen wir wohl alle. Dabei handelt es sich um einen Körper, der bestimmte andere Körper entweder magnetisch anzieht oder abstößt. Es kann sich beispielsweise dabei um Elektromagnete handeln oder andere Formen. Doch wussten Sie auch, dass wir sogar in unseren Haushalten tagtäglich mit Magneten und magnetischen Feldern zu tun haben? Wir sind tatsächlich in unserer gewohnten Umgebung zuhause elektrischen sowie magnetischen Feldern ausgesetzt.

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Manch einer findet diese Zahlen wahrscheinlich schockierend, doch ein herkömmlicher Magnet umgibt uns in den unterschiedlichsten Ausführungen im Haushalt eben im täglichen Leben. Schließlich können wir alle einen Magnetismus erkennen, wenn wir diesen spüren oder zu sehen kriegen. Das beginnt bereits bei so gut wie allen Kühlschranktüren. Ist diese aus Metall, dann nutzen die meisten Menschen sie als eine praktische Pinnwand, um Bilder oder Notizen aufzuhängen. Neben der klassischen „Kühlschrank-Pinnwand“ gibt es natürlich aber noch ganz herkömmliche Metallboards, die nur für den Zweck genutzt werden, mit Hilfe eines Magneten Dinge darauf zu befestigen. Sie stellen damit eine praktische Alternative zu anderen Pinnwänden dar, die beispielsweise aus Kork oder anderen Materialien bestehen und an die man Zettel und Bilder mit Hilfe einer Stecknadel oder Reißzwecke anbringt, denn mit Magneten entstehen in den Schriftstücken oder Erinnerungen wenigstens keine Löcher.

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Doch nicht nur die typische Pinnwand oder der Kühlschrank wird mit Magneten benutzt. Insbesondere in Schränken finden wir magnetische Mechanismen, die uns jedoch so selbstverständlich erscheinen, dass wir sie fast nicht bemerken im täglichen Leben. So werden viele Schranktüren mit Magneten ausgestattet, damit diese besser schließen. Dies kommt dann zum Tragen, wenn kein anderer Verschlussmechanismus an der Tür angebaut wurde, wie beispielsweise ein richtiges Schloss oder ein Hebel. Damit die Tür wirklich zu bleibt, muss sie mit Magneten, die sich anziehen, verschlossen gehalten werden. Dies ist übrigens auch ein ganz praktischer Trick, wenn man heimwerkertechnisch ein wenig was drauf hat und eine Tür nicht richtig zu schließen ist. Einfach einen Magnet in die Tür einbauen und ein kleines Blech am Türrahmen befestigen. Schon wird es keine Probleme mehr beim Schließen der Tür geben.

Magnetspulen finden wir außerdem in der Technik, die in so gut wie jedem Haushalt vorhanden ist, zum Beispiel in den Lautsprechern unserer Stereoanlage. Die Magnete im Inneren der Lautsprecher sorgen nämlich dafür, dass die Magnetspulen im Rhythmus der Musik schwingen und so zeitlich variable Magnetfelder erzeugen. Wer Lautsprecher zum Beispiel direkt neben dem Fernseher stehen hat, bekommt die Magnetfelder insofern zu spüren, als dass die Qualität des Bildes beeinträchtigt werden kann. Aus diesem Grund sollte man beide Geräte nicht unbedingt direkt nebeneinander stellen, sondern einen gewissen Abstand bestehen lassen, so dass es nicht zu Schäden kommen kann. Im Grunde erzeugt jedes elektronische Gerät im Haushalt ein gewisses magnetisches Feld, selbst Kabel. Wie man sieht, umgibt uns der Magnetismus überall, auch in den eigenen vier Wänden.

Die repräsentativen Werte magnetischer Flussdichten unterschiedlicher Haushaltsgeräte in verschiedenen Abständen werden einem unter anderem auf dieser Seite vorgerechnet: http://www.eon-netzausbau.de/pages/eon-netzausbau/Planungsgrundlagen/Immissionsschutz/Elektrische_und_magnetische_Felder/Elektrische_und_magnetische_Felder_im_Haushalt/index.htm.
Bilder von mossimoinc 

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