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Tapezieren mit Vinyltapeten

Wenn Sie Ihre Wohnung oder Haus neu tapezieren möchten und zusätzlich neben Ästhetik auf gute Gebrauchseigenschaften Wert legen, sind Vinyltapeten genau das Richtige. Diese Tapeten eignen sich besonders für beanspruchte Räume, wie der Küche. Die dort entstehenden Verschmutzungen können problemlos von der Tapete gewischt werden. Darüber hinaus sind Vinyltapeten aber auch sehr dekorativ. Die Rückseite einer Vinyltapete besteht aus einem Papier- oder Vliesträger, welcher sich beim späteren Abziehen abspaltet und erneut als Tapezieruntergrund genutzt werden kann.

Tapezieren mit Vinyltapeten: So geht’s!

Um beginnen zu können, müssen Sie zuerst den Tapezieruntergrund auf Sauberkeit, Glattheit und Trockenheit testen. Falls die Wand nicht saugfähig ist, sollten Sie Rollenmakulatur verwenden.

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Sie benötigen: Vinyltapeten, Tapeziertisch, Spezialkleister, Kleisterbürste, Tapetenschere, Tapezierbürste, Nahtroller, Tapetenlineal, Lot, Zollstock oder Metermaßband, Cutter, Bleistift.

  1. Kleister nach Vorschrift anrühren und quellen lassen. Für Vinyltapeten muss ein Spezialkleister verwendet werden.

Tipp: Bei Vinyltapeten mit Papierträger wird der Kleister auf die Tapete aufgetragen.

Bei Vinyltapeten mit Vliesträger muss der Kleister direkt auf die Wand aufgetragen werden.

  1. Länge der benötigten Bahnen ausmessen und mit Tapezierschere zuschneiden.
  2. Kleister durchrühren und die erste Bahn einkleistern. Lassen Sie die Vinyltapete danach eine Viertelstunde einweichen.

Tipp: Bei einer Vinyltapete mit Papierträger kann es während der Weichzeit passieren, dass sich die Kanten der Tapetenbahnen hochstellen oder austrocknen. Die Bahn sollte deshalb nach dem Einkleistern eingeschlagen und nochmals aufgerollt werden.

  1. Das Lot nahe der ersten Ecke anbringen. Nehmen Sie eine Bahn und steigen Sie auf die Leiter. Nun das kürzere Stück der eingeschlagenen Tapete aufziehen und an den Ecken festhalten.
  2. Legen Sie die Tapete bündig an die Decke. Fahren Sie mit der Moosgummirolle über die Tapete.
  3. Den Rest der Tapetenbahn auseinander ziehen. Die Tapete hängt gerade und sauber ausgerichtet an der Wand. Rollen sie die Tapete mit der Moosgummirolle an die Wand.
  4. Die zweite Bahn auf die gleiche Weise daneben kleben. Diese muss mit der ersten auf Stoß sein. Fest mit dem Nahtroller über die Naht rollen und Kleisterreste mit einem nassen Schwamm abwischen.

Tipp: Schneiden Sie die letzte Bahn so zu, dass sie ca. 5 cm um die Ecke herum reicht. Kleben Sie die nächste Bahn neben die Ecke. Legen Sie ein Stahllineal auf das überlappende Stück und drücken Sie es fest an die Wand. Schneiden Sie mit einem Cutter entlang des Lineals durch beide Tapetenbahnen und ziehen die abgeschnittenen Streifen ab.

Vinyltapeten können neben der Küche oder dem Badezimmer auch im Wohnzimmer, Flur oder Büro Verwendung finden. Für diese Räume eignen sich besonders gut sogenannte Flachvinyltapeten oder Kompaktvinyls mit Reliefprägung und dekorativen Mustern.

Wenn auch Sie Lust auf eine Veränderung bekommen haben, schauen Sie doch einmal im Online-Shop von Tapetenmax vorbei. Dort erwartet Sie unter anderem auch eine große Auswahl an Vinyltapeten.

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Ein Gedanke zu „Tapezieren mit Vinyltapeten

  1. Ich konnte meinen Mann davon überzeugen, unser Wohnzimmer mit Vinyltapete zu tapezieren. Das ist tolles Material und sieht sehr schön aus. ICh habe ihm sogar alles gekauft, dass er nur arbeiten musste. 😉 Auch ein neuer Cutter ist dabei für ihn rausgesprungen, den er für sehr gut empfunden hat. Gekauft habe ich den Cutter übrigens hier auf dieser Seite Überraschende Weise war dieser bei Büromarkt Böttcher am günstigsten. Den Rest habe ich im Baumarkt gekauft bzw. bei Hornbach online bestellt.

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